Mit Exchange 2010 Service Pack 2 hat Microsoft einen alten Bekannten wieder eingeführt. Wer zu Exchange 2003 Zeiten mit Browsern von Mobilgeräten auf den Exchange Server zugreifen wollte, konnte mit dem OWA nicht viel anfangen. Eine Unterstützung für aktuelle Protokolle wie Exchange ActiveSync (EAS) gab es nicht. Daher brauchte man eine Möglichkeit eine Nur-Text Version für diese Geräte zu benutzen.

Genau diese Schnittstelle hat nun Microsoft wieder aktiviert und bietet Besitzern von alten Mobilgeräten nun erneut die Möglichkeit mobil auf seine Daten zu zugreifen.

Diese neue, alte Oberfläche findet sich unter dem Kürzel “oma” innerhalb der “Outlook Web App” (OWA), wie man hier am Beispiel unserer dogado Hosted Exchange 2010 Plattform sehen kann:

https://connect.exchangebox.net/owa/oma/

Nach Aufruf dieser Site wird man von einer minimalistischen Oberfläche begrüßt, welche auch über Eingabe von Ziffern bedient werden kann.

oma_overview3oma_new_mail3oma_options2

Zu den verfügbaren Features zählen hier “Mail, Kontakte, Kalender & Aufgaben”. Zusätzlich lässt sich auch der Abwesenheitsassistent über die Optionen konfigurieren.

Natürlich werden heut zu Tage die wenigsten Benutzer kein Smart Phone besitzen. Der Outlook Mobile Access hat noch einen netten Nebeneffekt.

Alle System Administratoren, die an einer Linux Bash arbeiten und nun dringend eine Mail nachschlagen müssen, werden es kennen. Entweder liegt das Telefon nicht in Reichweite oder hat dank State-of-the-Art Rechenzentrum kaum Empfang. Da es sich beim Outlook Mobile Access um eine Nur Text-Version handelt ist es naheliegend einen Text-Browser zu verwenden:

lynx_overviewlynx_new_maillynx_options

Natürlich ist dies weit von der von Exchange gewöhnten Usability entfernt, aber um im Notfall immer Zugriff auf seine E-mails und Daten zu haben ist dies ideal.