Am Montag ist im Online Magazin silicon.de ein recht interessanter Artikel über den Umgang mit Datensicherheit in Unternehmen erschienen. Mit dem Thema „Datenverlust: Sicherheitsexperten fordern Haftstrafe für Firmenchefs“ weist der Autor auf die noch immer recht hohe Fahrlässigkeit im Umgang mit Datensicherheit hin.

Verantwortlich für den Datenverlust ist in vielen Fällen wohl die Geschäftsführung, die der Datensicherheit nicht die nötige Aufmerksamkeit schenkt und keine Budgets für eine entsprechende Lösung bereitstellt. Meistens scheint es sogar so zu sein, dass die Firmenchefs sich nicht einmal darüber im Klaren sind, wo und vor allem wie die unternehmenskritischen Daten überhaupt aufbewahrt werden.

Stimmen werden laut, dass im Falle eines Datenverlustes, der auf grober Fahrlässigkeit der Geschäftsführung basiert, ein Bußgeld verhängt werden sollte oder in besonders schlimmen Fällen sogar eine Haftstrafe in Betracht gezogen werden sollte. Auch der Verlust vertraulicher Kundendaten ist ein Thema, das sicher noch nicht genügend Beachtung in der heutigen Geschäftswelt findet, denn auch hier werden die Stimmen immer lauter, dass es Schadensersatz für die Betroffenen geben sollte.

Dabei ist es in der heutigen Zeit doch überhaupt kein Problem mehr eine entsprechende Lösung zu finden, die zu dem Unternehmen passt und selbst preislich muss man inzwischen bei weitem nicht mehr mit so hohen Investments planen, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war. Auf jeden Fall wird das Thema Datensicherheit in den nächsten Jahren immer mehr ins Interesse der Öffentlichkeit treten, denn die Bedeutsamkeit der Daten im heutigen Geschäftsleben nimmt in allen Branchen immer mehr zu.

Timo Mankartz

Director Customer Success bei dogado GmbH
Gründer, Teilhaber, Entrepreneur und Fan des web2.0. Als Director Customer Success verantworte ich den Kundenservice der dogado GmbH.