Stark frequentiertes E-Commerce-Angebot, bekanntes Blog, viele Besucher, viel Last, wenig Ressourcen … das sind die Beschreibungenm die wir immer öfter hören, wenn wir mit Interessenten oder Kunden über das Thema Content Delivery Network (CDN) sprechen.

Langsame Webseiten werden im Ranking benachteiligt! Noch wichtiger ist aber, dass potentielle Besucher die Seite nach ca. drei Sekunden wieder verlassen, wenn diese sich nicht vollständig aufgebaut hat.

Aber sind denn Sekunden wirklich entscheidend? JA – sind sie! Speziell unsere Kunden aus dem Bereich E-Commerce machen sich massiv Gedanken zum Thema Geschwindigkeit. Google und Amazon haben sich das Thema mal näher angesehen und liefern uns dabei folgende Zahlen:

  • Schon ein um 0,9 Sekunden langsamerer Seitenaufbau bedeutet bei Google einen Traffic- und auch Werbeinnahmenverlust von 20%.
  • Amazon behauptet, dass pro 0,1 Sekunden Verzögerung der Traffic auf einer Website um 1% zurückgeht.

Wie kann man Probleme wie z.B. Ressourcenengpässe, lange Ladezeiten und verzögerten Seitenaufbau  lösen, ohne in mehr Hardware und schnelle Anbindungen zu investieren? Wie bekommt man das Maximun an Performance, gerade wenn man international mit seiner Seite aktiv ist?

Ganz einfach, das Zauberwort nennt sich CDN oder auch Content Delivery Network!

Was ist ein CDN?

Ein Content Delivery Network (CDN), oder auch Content Distribution Network genannt, ist ein Netz lokal verteilter und über das Internet verbundener Server, mit dem Inhalte (insbesondere große Mediendateien) ausgeliefert werden.
CDN-Knoten sind auf viele Orte verteilt und oft auch auf viele Backbones. Sie arbeiten zusammen, um Anfragen (Requests) von End-Nutzern nach Inhalten (Content) möglichst ökonomisch zu bedienen.
Im Hintergrund (transparent) werden die Daten im Netz so vorgehalten (Caching), dass die jeweilige Auslieferung entweder möglichst schnell geht (Performance-Optimierung) oder möglichst wenig Bandbreite verbraucht (Kosten-Optimierung), oder beides zugleich. Große CDNs unterhalten tausende Knoten mit zehntausenden Servern.

Quelle: Wikipedia

Das von dogado angebotene Content Delivery Network umfasst dabei:

  • 4 Supernode Standorte (EU/USA)
  • 41 CDN Locations weltweit
  • > 10 Gbit/s Anbindung pro Standort
  • direkte Anbindung zu 75% der größten Breitbandanbieter
  • über 4000 Server mit einer Gesamtkapazität von 1,2 Tbit/s
  • Geo-IP Routing für kurze Übertragungswege
  • … und viele weitere spezielle Funktionen

CDN in 5 Minuten eingerichtet!

So komplex das Thema auch ist, so einfach ist das CDN eingerichtet und für den Betrieb bereit. In der Regel brauchen wir keine 24 Stunden bis das CDN für den Kunden vollständig eingerichtet und übergeben ist. Der Kunde selber braucht dann keine fünf Minuten, um das das CDN in Betrieb zu nehmen!

Wenn wir als Beispiel unser eigenes dogado-Blog – webhostingblog.de – nutzen, kann man sich das CDN wie eine Eins-zu-eins-Kopie vorstellen. Das CDN kopiert dabei ALLE Details der Webseite inkl. dynamischer Inhalte, Dateien, Bilder, Scripte etc. etc. etc..

In der Konfiguration unterteilen wir den CDN-Aufbau in drei Bereiche:

  • Origin – Der eigentliche Server, in unserem Fall www.webhostingblog.de (A Record auf unsere IP)
  • CDN Supername – Der Name unter dem wir unsere Daten in dem CDN erreichen wollen, hier cdn.webhostingblog.de (CNAME auf den CDN Hostname)

Im DNS sieht das Ganze dann wie folgt aus:

Haben wir diese Einstellungen getätigt, können wir ab sofort über den Hostnamen cdn.webhostingblog.de auf alle Daten unserer Webseite zugreifen. Durch das große Netzwerk, die Supernodes, das Caching und die Anbindung der einzelnen CDN-Server bekommen wir die Inhalte extrem schnell ausgeliefert, was einen schnellen Seitenaufbau zur Folge hat.

CDN und WordPress

Wer sich jetzt den Quellcode unseres Blogs ansieht, um dort nach cdn.webhostingblog.de zu suchen, erlebt noch eine weitere Überraschung!

Wir nutzen nicht nur das CDN zur Auslieferung der Daten, sondern haben auch den Quellcode unserer Seite massiv optmiert, um hier keine unnötigen Daten zu übertragen um damit einen noch schnellen Seitenaufbau zu erreichen. Wer sich dafür interessiert, braucht nur die Seiten von W3 Total Cache besuchen.

Neben zahlreichen Maßnahmen zur Optimierung wie z.B. Entfernen aller Kommentare und Leerzeichen bietet dieses Plugin auch die automatische Integration eines CDN an. Man gibt einfach den CDN Supername an und sagt dem Plugin, welche Daten aus dem CDN geladen werden sollen – und – Voilà! – werden exakt diese Daten immer aus dem CDN geladen. Das ist besonders praktisch, wenn man nur statische Daten aus dem CDN beziehen möchte wie z.B. JavaScript, CSS oder Bilddaten.

Interesse am Thema CDN?

Sprechen Sie mit unserem Vertrieb, gerne bieten wir Ihnen an, das CDN 30 Tage kostenlos und unverbindlich zu testen!