Wer an Domain-Investing denkt, hat oft teure Auktionen und fünfstellige Kaufpreise im Kopf. Dabei gibt es eine Strategie, die mit überschaubarem Startbudget funktioniert: die Hand-Registrierung. Der Domain-Investor Josh Reason hat in einem groß angelegten Experiment rund 7.500 .com-Domains für insgesamt etwa 45.000 US-Dollar registriert – und innerhalb weniger Monate über 75.000 US-Dollar an Verkaufserlösen erzielt. In diesem Artikel erfährst du, wie seine Methode funktioniert und worauf du achten solltest, wenn du selbst in die Domain-Registrierung als Investment einsteigen möchtest.
Inhaltsverzeichnis
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Was bedeutet Hand-Registrierung bei Domains?
Hand-Registrierung heißt, dass du eine Domain ganz normal zum regulären Preis bei einem Registrar buchst – also nicht über Auktionen oder den Aftermarket kaufst. Du suchst gezielt nach Domains, die gerade verfügbar sind, aber trotzdem Potenzial haben. Der Einstiegspreis liegt häufig bei nur wenigen Euro pro Domain.
Das Prinzip klingt simpel, erfordert aber ein gutes Gespür für Trends und Begriffe, die in der Geschäftswelt gefragt sind. Denn du musst einschätzen können, ob jemand bereit wäre, dir diese Domain später für ein Vielfaches abzukaufen.
Die Strategie: Keywords, Drop-Listen und manuelle Recherche
Josh Reason hat seinen Prozess in mehrere Schritte unterteilt, die du als Orientierung nutzen kannst:
1. Keywords mit Potenzial identifizieren
Ausgangspunkt sind Begriffe, die häufig in Firmennamen, Branchen oder Geschäftsmodellen vorkommen. Denke an Wörter wie „intelligence", „finance", „trade", „medical" oder „exchange". Ein hilfreicher Anhaltspunkt sind Listen der meistregistrierten Begriffe und der häufigsten Markennamen. Je öfter ein Wort in Unternehmensnamen vorkommt, desto wahrscheinlicher sucht jemand genau diese Domain.
2. Drop-Listen durchsuchen
Plattformen wie expireddomains.net zeigen Domains, die kürzlich ausgelaufen und wieder verfügbar sind. Das ist ein wertvoller Hinweis: Wenn eine Domain schon einmal registriert war, bestand offenbar Interesse. Solche Domains fallen oft durch das Raster – etwa weil der vorherige Inhaber sie schlicht vergessen hat oder ein Projekt aufgegeben wurde.
3. Cross-Checks über verschiedene Endungen
Ein cleverer Trick: Prüfe, ob ein bestimmter Begriff in anderen Domain-Endungen vergeben ist. Wenn „beispielfinance.io" und „beispielfinance.co" bereits registriert sind, die .com-Variante aber frei ist, deutet das auf eine Nachfrage hin.
4. Manuelle Validierung
Bevor du eine Domain registrierst, lohnt sich ein kurzer Check: Gibt es Unternehmen oder Projekte, die diesen Namen nutzen könnten? Eine schnelle Suche auf LinkedIn oder Google zeigt dir, ob der Begriff in der Geschäftswelt tatsächlich verwendet wird. Je mehr Treffer du findest, desto höher die Chance, dass jemand genau diese Domain haben möchte.
Was du bei den Kosten bedenken solltest
Die Registrierung ist nur der erste Schritt. Ein wichtiger Faktor sind die jährlichen Verlängerungskosten. Wenn du eine Domain für 5 bis 8 Euro registrierst, aber sie im zweiten Jahr zum normalen Preis von 10 bis 15 Euro verlängern musst, verdoppeln sich deine laufenden Kosten schnell – besonders bei einem großen Portfolio.
Josh Reason plant, nur rund 100 seiner 7.500 Domains nicht zu verlängern. Das zeigt, wie sorgfältig er bei der Auswahl vorgegangen ist. Sein Tipp: Investiere im ersten Jahr ruhig breiter und filtere dann bei der ersten Verlängerung streng aus.
Die Verkaufsergebnisse sprechen für sich
Innerhalb von knapp einem Jahr hat Josh 17 Domains verkauft – mit einem durchschnittlichen Verkaufspreis von rund 5.000 US-Dollar pro Domain. Sein größter Einzelverkauf lag bei 15.000 US-Dollar für eine Domain mit dem Suffix „intelligence.com". Die meisten Verkäufe liefen über Afternic-Landingpages, auf denen interessierte Käufer direkt ein Angebot abgeben können.
Besonders gut funktioniert haben Domains aus den Bereichen Finanzen, Technologie und künstliche Intelligenz – also Branchen, in denen ständig neue Unternehmen und Projekte entstehen.
Was du aus diesem Experiment mitnehmen kannst
Du musst nicht gleich Tausende von Domains registrieren, um von diesem Ansatz zu profitieren. Schon mit einem kleinen Portfolio kannst du starten, wenn du ein paar Grundregeln beachtest:
Setze auf Begriffe, die in Geschäfts- und Branchennamen weit verbreitet sind. Meide Fantasiewörter oder sehr nischige Fachbegriffe, für die es kaum Nachfrage gibt. Prüfe immer, ob ähnliche Domains in anderen Endungen bereits vergeben sind – das ist ein starkes Signal für Nachfrage. Kalkuliere die Verlängerungskosten von Anfang an mit ein und plane realistisch, welche Domains du im zweiten Jahr behalten willst. Nutze Aftermarket-Plattformen, um deine Domains sichtbar zu machen – ohne aktives Marketing verkauft sich auch die beste Domain nicht.
Deine Domain – dein Projekt
Ob du Domains als Investment betrachtest oder einfach die perfekte Adresse für dein nächstes Projekt suchst: Der erste Schritt ist immer die Registrierung. Bei dogado findest du eine große Auswahl an Domain-Endungen zu fairen Preisen – von klassischen .de- und .com-Domains bis hin zu modernen Endungen wie .io oder .tech. Die Registrierung dauert nur wenige Minuten und du kannst deine Domains jederzeit bequem über dein Kundenkonto verwalten.
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