Die OpenClaw Foundation hat Version 2.0 ihrer Open-Source-KI-Plattform veröffentlicht. In das Release sind über 16.000 Pull-Requests eingeflossen – damit ist es das bisher umfangreichste Update der Plattform. Wir schauen uns an, was sich ändert und was das für dich in der Praxis bedeutet.
Inhaltsverzeichnis
Lass OpenClaw für dich arbeiten
Ein eigener vServer bei dogado gibt deinem KI-Agenten ein dauerhaftes Zuhause. OpenClaw läuft stabil im Hintergrund, erledigt Aufgaben automatisch und ist nicht an dein Gerät gebunden. Du behältst die Kontrolle.
Der Einstieg wurde deutlich einfacher
Die größte Neuerung ist die Ersteinrichtung. Bisher musstest du beim Setup einiges von Hand konfigurieren. Version 2.0 erkennt stattdessen, was auf deinem Rechner schon vorhanden ist: bestehende ChatGPT- oder Claude-Abos, API-Keys und lokal installierte Modelle.
Dadurch fallen viele Schritte aus dem initialen Setup weg. Alles Weitere stellst du danach einfach im Gespräch mit deinem eigenen "Claw" ein – ohne Konfigurationsdateien.
Die Browser-App wurde komplett neu gebaut
Die Browser-App ist jetzt ein vollwertiger Einstiegspunkt. Du landest direkt in einer Konversation und kannst von dort aus das Setup fortsetzen, an einer angefangenen Aufgabe weiterarbeiten oder live mitverfolgen, was gerade passiert.
Neu ist dabei die sogenannte "Session Rail". Das ist eine kompakte Statusanzeige im Chat, die dir den Fortschritt einer laufenden Sitzung zeigt – inklusive Bewertung, Planfortschritt und Pull Requests. Dazu kommt ein Companion-Thread: Darüber stellst du Fragen zur laufenden Session, ohne den Agenten bei der Arbeit zu unterbrechen. Laut Dokumentation lädt das Gateway dafür nur einen begrenzten Ausschnitt der Session und nutzt ein separates Utility-Modell.
Gemeinsam an einer Aufgabe arbeiten
Mit den Shared Cloud Sessions können mehrere Personen an derselben Aufgabe arbeiten. Du holst Teammitglieder in laufende Arbeit dazu oder übergibst eine Aufgabe samt Kontext an jemand anderen – der Kontext geht dabei nicht verloren. Nach Angaben von OpenClaw nutzt das eigene Entwicklungsteam die Funktion bereits, um OpenClaw selbst weiterzuentwickeln.
Für kleine Teams ist das der praktisch interessanteste Teil des Updates: Statt Zwischenstände hin- und herzuschicken, arbeitet ihr direkt in derselben Session weiter.
Drei Orte, an denen deine Sessions laufen können
Version 2.0 gibt dir die Wahl, wo eine Session tatsächlich ausgeführt wird:
- Lokales Gateway – der Standard, alles läuft auf deinem eigenen Rechner.
- Paired Devices – eigene Hardware, die du per
openclaw connectverbindest. - Gemietete Wegwerf-Maschinen – bereitgestellt über das Provisioning-Tool Crabbox, das Backends wie AWS und Hetzner unterstützt.
Wichtig für die Sicherheit: Laut Dokumentation bleiben die Anbieter-Credentials immer beim Gateway und landen nie auf der Remote-Maschine.
Wenn du OpenClaw dauerhaft auf einer eigenen Maschine laufen lassen willst, statt sie bei Bedarf hochzufahren, ist ein VPS der naheliegende Weg. Du bekommst eine feste Umgebung mit Root-Zugriff, die rund um die Uhr erreichbar ist – praktisch, wenn Automatisierungen auch dann laufen sollen, wenn dein Laptop zugeklappt ist. Bei uns findest du dafür VPS-Server sowie ein vorbereitetes OpenClaw Server Hosting, bei dem du dich nicht selbst um die Einrichtung kümmern musst.
Was sich sonst noch geändert hat
Neben den drei großen Punkten betrifft das Update laut Release Notes auch Messaging, Gedächtnisfunktionen, Skills, Modellunterstützung, Automatisierungen, native Apps, Plugins und Sicherheit. Die vollständige Liste aller Änderungen findest du in der offiziellen Dokumentation zum Release 2026.8.1. OpenClaw ist Open Source und der Quellcode liegt auf GitHub.
Lohnt sich das Update für dich?
Wenn du bisher am Setup hängengeblieben bist, ist 2.0 ein guter Zeitpunkt für einen neuen Versuch. Die Einrichtung ist der Teil, der sich am deutlichsten verbessert hat. Arbeitest du im Team, sind die geteilten Sessions das stärkste Argument.
Und falls du deine KI-Projekte gerade ohnehin auf eine eigene Infrastruktur umziehst: Eine passende Domain, Webhosting für die dazugehörige Website und E-Mail-Adressen mit deinem eigenen Namen bekommst du bei uns aus demselben Kundenkonto. Wenn du dabei Hilfe brauchst, ist unser deutschsprachiger Support für dich da.
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