Eine langsame WordPress-Website kann verschiedene Ursachen haben. Dazu gehören beispielsweise Plugins, Themes, große Bilder, fehlendes Caching, eine ungeeignete PHP-Version oder häufig ausgeführte Hintergrundaufgaben.
In diesem Artikel finden Sie einige Möglichkeiten, mit denen Sie die Performance Ihrer WordPress-Website verbessern können.
WordPress verwendet die Datei wp-cron.php, um regelmäßig Hintergrundaufgaben auszuführen. Dazu gehören beispielsweise:
Standardmäßig prüft WordPress bei Seitenaufrufen, ob geplante Aufgaben ausgeführt werden müssen. Bei stark frequentierten Websites kann es sinnvoll sein, diesen Mechanismus durch einen serverseitigen Cronjob zu ersetzen.
Öffnen Sie die Datei wp-config.php Ihrer WordPress-Installation und fügen Sie folgende Zeile vor der Zeile /* That's all, stop editing! Happy publishing. */ ein:
define('DISABLE_WP_CRON', true);
Speichern Sie anschließend die Datei. WordPress führt wp-cron.php nun nicht mehr automatisch bei Seitenaufrufen aus.
Richten Sie anschließend in der Verwaltung Ihres Hosting-Pakets eine geplante Aufgabe ein, die wp-cron.php regelmäßig aufruft.
Die Funktion für geplante Aufgaben steht bei dogado Webhosting-Paketen ab dem Tarif WEB M zur Verfügung.
Wie häufig der Cronjob ausgeführt werden sollte, hängt von Ihrer Website und den verwendeten Plugins ab. Für viele WordPress-Websites ist beispielsweise eine Ausführung alle 5 bis 15 Minuten sinnvoll.
Verwenden Sie eine möglichst aktuelle PHP-Version, die von Ihrer WordPress-Version sowie Ihren Plugins und Ihrem Theme unterstützt wird. Neuere PHP-Versionen können Verbesserungen bei Performance und Ressourcenverbrauch enthalten.
Entfernen Sie nicht mehr benötigte Plugins und Themes und halten Sie die verwendeten Erweiterungen aktuell. Einzelne Plugins können einen erheblichen Einfluss auf die Ladezeit Ihrer Website haben.
Große oder unkomprimierte Bilder können die Ladezeit einer Website deutlich erhöhen. Verwenden Sie daher für den jeweiligen Einsatzzweck geeignete Bildgrößen und komprimierte Bilddateien.
Durch Caching können bereits erzeugte Inhalte zwischengespeichert und bei weiteren Aufrufen schneller ausgeliefert werden. Abhängig von Ihrem WordPress-Setup kann dafür ein geeignetes Caching-Plugin verwendet werden.
Die optimale Konfiguration hängt von Ihrer WordPress-Installation ab. Anzahl und Art der Plugins, Theme, Datenbank, Besucherzahlen und externe Dienste können die Performance unterschiedlich beeinflussen.
Ändern Sie daher möglichst nur eine Einstellung nach der anderen und prüfen Sie anschließend, ob Ihre Website weiterhin vollständig funktioniert.