Google Drive ist aus dem digitalen Alltag kaum noch wegzudenken. Dateien speichern, teilen, gemeinsam bearbeiten – das klappt mit dem Cloud-Speicher von Google schnell und unkompliziert. Doch wie sieht es mit dem Datenschutz aus, was kostet Google Drive wirklich, und gibt es DSGVO-freundliche Alternativen, die Du selbst in der Hand hast? In diesem Artikel bekommst Du einen ehrlichen Überblick.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist Google Drive – und was kann es?
- Was kostet Google Drive?
- Die Vorteile von Google Drive auf einen Blick
- Die Nachteile – was Du wissen solltest
- Google Drive und der Datenschutz: Was Du als europäischer Nutzer wissen musst
- Google Drive vs. OneDrive vs. Dropbox
- Die datenschutzfreundliche Alternative: Cloud-Speicher selbst hosten
- Fazit: Google Drive oder selbst hosten?
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Was ist Google Drive – und was kann es?
Google Drive ist Googles Cloud-Speicher, der kostenlos 15 GB bietet und eng mit Google Docs, Sheets und Slides verknüpft ist. Das bedeutet: Du kannst Dokumente direkt im Browser erstellen und mit anderen in Echtzeit gemeinsam bearbeiten – ohne eine Software installieren zu müssen.
Zu den wichtigsten Funktionen gehören:
Echtzeit-Zusammenarbeit: Mehrere Personen arbeiten gleichzeitig an einem Dokument. Du siehst live, wer gerade was tippt.
Versionsverlauf: Änderungen werden 30 Tage lang gespeichert (in höheren Tarifen bis zu 500 Versionen pro Datei). Das ist praktisch, wenn Du versehentlich etwas gelöscht hast.
Smarte Suche: Google Drive durchsucht nicht nur Dateinamen, sondern dank OCR auch den Inhalt von Bildern und gescannten PDFs. Du findest also auch das handgeschriebene Dokument, das Du vor zwei Jahren eingescannt hast.
Offline-Zugriff: Dateien lassen sich auch ohne Internetverbindung bearbeiten und werden automatisch synchronisiert, sobald Du wieder online bist.
KI-Funktionen: Mit dem Gemini-Modell kannst Du lange Dokumente zusammenfassen oder in Audioformate umwandeln lassen – praktisch für alle, die viel lesen und wenig Zeit haben.
Was kostet Google Drive?
Für Privatnutzer läuft alles über Google One. Die 15 GB des kostenlosen Tarifs teilen sich Drive, Gmail und Google Fotos – das ist schneller voll, als man denkt.
| Plan | Speicher | Preis/Monat |
|---|---|---|
| Free | 15 GB | kostenlos |
| Basic | 100 GB | 1,99 € |
| Premium | 2 TB | 9,99 € |
| AI Premium | 2 TB + Gemini Advanced | ca. 20 € |
Für Teams und Unternehmen gibt es Google Workspace ab 7 US-Dollar pro Nutzer und Monat (Jahresabo). Der günstigste Plan bringt 30 GB gepoolten Speicher, die teureren Varianten bis zu 5 TB und mehr Sicherheits- sowie Compliance-Funktionen.
Die Vorteile von Google Drive auf einen Blick
Google Drive überzeugt vor allem dann, wenn Dein Team schnell und ortsunabhängig zusammenarbeiten muss. Die Oberfläche ist intuitiv, fast jeder kennt sie bereits – das spart Einarbeitungszeit. Dateien lassen sich von jedem Gerät aus öffnen, egal ob Smartphone, Tablet oder PC. Die Suchfunktion ist stark, und der Einstieg ist durch den kostenlosen Tarif völlig risikofrei.
Die Nachteile – was Du wissen solltest
Ohne stabile Internetverbindung kommst Du an die volle Leistung nicht heran. Die Offline-Funktion hat sich verbessert, ist aber kein vollwertiger Ersatz. Außerdem wird das kostenlose Kontingent von 15 GB schnell knapp, wenn Du viele E-Mails oder Fotos hast. Und wer riesige Videodateien im Terabyte-Bereich verwaltet, stößt im Browser schnell an Grenzen.
Google Drive und der Datenschutz: Was Du als europäischer Nutzer wissen musst
Das ist der Punkt, der viele Nutzer und Unternehmen beschäftigt – und zu Recht.
Google Drive verschlüsselt Deine Daten mit AES-256 sowohl im Ruhezustand als auch bei der Übertragung (TLS 1.3). Das ist technisch solide. Google bietet für Workspace-Kunden zudem die sogenannte „EU Data Boundary" an: Deine Daten werden dabei fast ausschließlich in Rechenzentren innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums gespeichert – unter anderem in Deutschland, Belgien und den Niederlanden.
Für besonders sensible Daten gibt es die clientseitige Verschlüsselung (CSE): Dabei werden Deine Daten bereits im Browser verschlüsselt, bevor sie Google überhaupt zu Gesicht bekommt. Diese Funktion ist aber nur in höheren Workspace-Editionen verfügbar und erfordert einen externen Schlüsselmanager.
Der kritische Punkt: Trotz aller Maßnahmen bleibt Google ein US-amerikanisches Unternehmen. Der sogenannte Cloud Act erlaubt US-Behörden unter bestimmten Bedingungen, Zugriff auf Daten zu fordern – auch wenn diese auf europäischen Servern liegen. Für viele Privatnutzer ist das kein Problem. Für Behörden, Anwälte, Mediziner oder Unternehmen mit vertraulichen Daten kann das jedoch eine echte Rolle spielen.
Google Drive vs. OneDrive vs. Dropbox
| Google Drive | Microsoft OneDrive | Dropbox | |
|---|---|---|---|
| Kostenloser Speicher | 15 GB | 5 GB | 2 GB |
| Maximale Dateigröße | 5 TB | 250 GB | 2 TB |
| Stärke | Web-Kollaboration | Windows-Ökosystem | Sync-Geschwindigkeit |
| KI-Integration | Tief (Gemini) | Tief (Copilot) | Punktuell |
OneDrive ist vor allem dann sinnvoll, wenn Du ohnehin auf Microsoft 365 setzt – es ist oft bereits in der Lizenz enthalten. Dropbox glänzt bei der schnellen Synchronisation großer Mediendateien. Google Drive ist die beste Wahl, wenn webbasierte Zusammenarbeit im Mittelpunkt steht.
Die datenschutzfreundliche Alternative: Cloud-Speicher selbst hosten
Wenn Du die vollständige Kontrolle über Deine Daten haben möchtest, ist ein selbst gehosteter Cloud-Speicher die konsequente Lösung. Dabei liegen Deine Daten ausschließlich auf einem Server, den Du selbst betreibst – kein US-Konzern hat Zugriff, Du entscheidest über alle Einstellungen.
Auf einem VPS bei dogado lassen sich verschiedene Open-Source-Lösungen problemlos installieren:
Nextcloud ist die beliebteste selbstgehostete Alternative zu Google Drive. Du bekommst Dateispeicher, Kalender, Kontakte, Videokonferenzen und Dokumentenbearbeitung in einem – alles DSGVO-konform auf Deinem eigenen Server. Die Installation über ein One-Click-Image oder Docker ist auch für technisch weniger erfahrene Nutzer gut machbar.
Seafile punktet mit sehr schneller Synchronisation und ist besonders für Teams mit großen Datenmengen interessant. Die Oberfläche ist schlank und auf Geschwindigkeit ausgelegt.
ownCloud ist der Vorgänger von Nextcloud und ebenfalls eine ausgereifte Option, wenn Du eine klare, strukturierte Dateiverwaltung ohne viele Zusatzfunktionen bevorzugst.
Mit einem dogado VPS hast Du dabei die volle Freiheit: Du wählst das Betriebssystem, die Software und die Konfiguration – und Deine Daten verlassen nie Deinen eigenen Server. Die Ressourcen lassen sich jederzeit skalieren, wenn Dein Team wächst oder der Speicherbedarf steigt.
Fazit: Google Drive oder selbst hosten?
Google Drive ist eine ausgereifte, gut bedienbare Lösung, die vor allem für die unkomplizierte Zusammenarbeit im Team glänzt. Für Privatnutzer und kleine Teams, die keine besonders sensiblen Daten verwalten, ist es eine sehr gute Wahl.
Wer jedoch Wert auf vollständige Datensouveränität legt oder in einem regulierten Bereich arbeitet, ist mit einer selbst gehosteten Lösung wie Nextcloud auf einem eigenen VPS deutlich besser aufgestellt. Die einmalige Einrichtung lohnt sich – und mit dem richtigen Server-Partner ist sie einfacher als gedacht.
Du möchtest Deinen eigenen Cloud-Speicher aufsetzen? Wirf einen Blick auf die VPS-Angebote von dogado und starte mit einem Server, der zu Deinen Anforderungen passt. Und falls Du auch eine eigene Domain, professionelle E-Mail-Adressen oder ein WordPress-Hosting für Dein Projekt brauchst – bei dogado findest Du alles aus einer Hand.
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