Der globale Domain-Markt hat 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Knapp 387 Millionen registrierte Domains weltweit, ein wachsender Anteil neuer gTLDs und eine bevorstehende ICANN-Bewerbungsrunde machen 2026 zu einem entscheidenden Jahr für alle, die ihre digitale Präsenz strategisch aufstellen wollen. Gleichzeitig verändert sich die Funktion von Domains grundlegend: In einer zunehmend KI-geprägten Informationslandschaft werden sie weniger als reines Klickziel genutzt und stattdessen zum Vertrauenssignal für Sprachmodelle und automatisierte Systeme.
Die folgenden Abschnitte ordnen die wichtigsten Entwicklungen ein und zeigen, welche konkreten Schlüsse sich daraus für Website-Betreiber, Selbstständige und KMUs ableiten lassen.
Inhaltsverzeichnis
- Globaler Domain-Markt 2025: Solides Wachstum auf hohem Niveau
- Die meistregistrierten Endungen: .com dominiert, neue gTLDs rücken auf
- Länderdomains in Europa: .de weiterhin stark positioniert
- Neue gTLDs: Von der Nische zum ernstzunehmenden Marktsegment
- ICANN-Bewerbungsrunde 2026: Neue Top-Level-Domains auf dem Weg
- .ai: Die Domain-Endung des KI-Zeitalters
- Domains als Vertrauensanker für KI-Systeme
- DNS-Sicherheit: Aktuelle Bedrohungslage und Schutzmaßnahmen
- Markenschutz im Domain-Bereich: UDRP-Verfahren auf Rekordhoch
- Strategische Handlungsempfehlungen für 2026
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Globaler Domain-Markt 2025: Solides Wachstum auf hohem Niveau
Mit rund 386,9 Millionen registrierten Domains verzeichnet der Markt ein Jahreswachstum von 2,2 Prozent. Das ist kein explosiver Anstieg mehr, sondern zeigt einen gereiften Markt, in dem sich die Dynamik in die Segmente verlagert hat. Klassische gTLDs wie .com und .net halten zwar weiterhin rund die Hälfte aller Registrierungen, verlieren aber schrittweise Marktanteile. Länderdomains (ccTLDs) sind mit einem Plus von 3,4 Prozent wieder im Aufwärtstrend und spiegeln die steigende Nachfrage nach regionaler digitaler Identität wider.
Die eigentliche Dynamik steckt in den neuen gTLDs. Mit fast 48 Millionen Registrierungen und einem Jahreszuwachs von knapp 30 Prozent haben Endungen wie .xyz, .shop oder .online den Sprung aus der Nische in den Mainstream vollzogen. Ihr Marktanteil liegt mittlerweile bei 12,4 Prozent, Tendenz steigend.
Diese Verschiebung ist relevant, weil sie die Entscheidungsgrundlage bei der Domain-Wahl verändert. Wer heute eine Domain registriert, hat deutlich mehr strategische Optionen als noch vor wenigen Jahren.
Die meistregistrierten Endungen: .com dominiert, neue gTLDs rücken auf
An der Spitze steht nach wie vor .com mit rund 161 Millionen Registrierungen und einem globalen Marktanteil von etwa 42 Prozent. Dahinter folgen .cn mit 21 Millionen, .de mit 17,7 Millionen und .net mit 12,5 Millionen Registrierungen. Die zehn größten Endungen kontrollieren zusammen rund zwei Drittel des gesamten Marktes, was die hohe Konzentration im oberen Segment verdeutlicht.
Bemerkenswert ist der erstmalige Einzug zweier neuer gTLDs in die Top 10: .xyz hat mit 8,1 Millionen Registrierungen im Jahresvergleich 4,2 Millionen hinzugewonnen, .top kommt auf 5,7 Millionen mit einem Zuwachs von 2,7 Millionen. Beide Endungen haben damit die Schwelle vom alternativen Nischenprodukt zur global relevanten Domain-Endung überschritten.
Für die praktische Domain-Strategie heißt das: .com bleibt der Goldstandard für internationale Projekte, aber ergänzende Registrierungen unter neuen gTLDs sind kein Experiment mehr, sondern strategisch sinnvoll. Besonders wenn die gewünschte .com-Domain nicht verfügbar oder nur zu hohen Aftermarket-Preisen zu bekommen ist, bieten Endungen wie .shop, .online oder branchenspezifische Varianten echte Alternativen.
Länderdomains in Europa: .de weiterhin stark positioniert
Länderdomains spielen vor allem für Unternehmen eine zentrale Rolle, die in einem bestimmten nationalen Markt verankert sind. Im europäischen Raum zeigt sich ein stabiles Bild: .de liegt mit 17,7 Millionen Registrierungen auf Platz drei der weltweit meistgenutzten ccTLDs, direkt hinter .cn und dem Sonderfall .tk (Tokelau), dessen hohe Zahlen historisch auf kostenlose Registrierungen zurückgehen.
Insgesamt finden sich acht europäische Länderdomains unter den Top 20 weltweit: .de, .uk, .nl, .fr, .eu, .it, .ch und .pl. Die Registrierungszahlen korrelieren dabei deutlich mit der wirtschaftlichen Stärke und der Internet-Durchdringung der jeweiligen Region.
Für Unternehmen im deutschsprachigen Raum bleibt die nationale Länderdomain ein starkes Vertrauenssignal gegenüber lokalen Zielgruppen. Wer primär Kunden in Deutschland, Österreich oder der Schweiz anspricht, fährt mit einer .de-Domain in Kombination mit einer internationalen Variante gut. Bei dogado kannst du .de-Domains und zahlreiche weitere Länderendungen direkt registrieren und zusammen mit dem passenden Hosting betreiben.
Neue gTLDs: Von der Nische zum ernstzunehmenden Marktsegment
Neue gTLDs sind alle Domain-Endungen, die seit 2014 im Rahmen des ICANN-Erweiterungsprogramms eingeführt wurden. Nach dem initialen Launch folgte eine Korrekturphase mit teils rückläufigen Registrierungszahlen. Seit 2022 hat sich der Trend jedoch umgekehrt, und die Zahlen steigen kontinuierlich.
Innerhalb des Segments herrscht eine klare Konzentration: .xyz, .top, .shop, .online und .store vereinen den Großteil der Registrierungen auf sich. Dahinter existiert ein langer Schwanz spezialisierter Endungen, die auf bestimmte Communities, Branchen oder Anwendungsfälle zugeschnitten sind.
Einige kleinere Endungen verzeichnen spektakuläre prozentuale Zuwächse: .forum legte um über 1.000 Prozent zu, .channel um 1.050 Prozent. Solche Wachstumsraten relativieren sich jedoch bei Betrachtung der absoluten Zahlen, da die Ausgangsbasis oft sehr gering war. Für die reale Marktentwicklung sind die absoluten Zuwächse bei den großen Endungen aussagekräftiger.
Praktisch relevant ist die Erkenntnis, dass neue gTLDs inzwischen von Suchmaschinen und Nutzern gleichermaßen akzeptiert werden. Wer ein Projekt mit klarem thematischen Fokus aufbaut, kann mit einer passenden neuen gTLD ein stärkeres Branding erzielen als mit einer generischen .com-Variante. Eine .shop-Domain für einen Onlineshop oder eine .app-Domain für ein Software-Produkt kommuniziert den Zweck bereits über die Adresse.
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ICANN-Bewerbungsrunde 2026: Neue Top-Level-Domains auf dem Weg
Erstmals seit 2012 öffnet ICANN wieder das Bewerbungsverfahren für neue Top-Level-Domains. Das Bewerbungsfenster soll im April 2026 starten und im Juli schließen, erste Ergebnisse werden ab August erwartet. Das betrifft in erster Linie Marken, Branchenverbände und Investoren, die eine eigene Endung betreiben wollen.
Die Motive für eine Bewerbung sind laut Branchenumfrage vielfältig: 40 Prozent der Interessenten nennen Umsatzpotenziale, 33 Prozent den Markenschutz und 32 Prozent Portfoliosynergien. Als größte Hürde gelten die Bewerbungs- und Betriebskosten (41 Prozent) sowie das benötigte Marketing-Budget (38 Prozent).
Für die meisten Website-Betreiber und KMUs hat die Bewerbungsrunde zunächst keine unmittelbaren Auswirkungen. Mittel- bis langfristig werden aber neue Endungen auf den Markt kommen, die das Spektrum an verfügbaren Domains weiter vergrößern. Wer bestimmte Markennamen oder geschäftskritische Keywords in neuen Endungen absichern will, sollte die Entwicklung beobachten und gegebenenfalls defensiv registrieren, bevor die neuen Endungen live gehen.
.ai: Die Domain-Endung des KI-Zeitalters
Die Länderdomain von Anguilla hat sich als globale Adresse für KI-bezogene Projekte etabliert. Ende 2025 überschritt .ai die Marke von einer Million Registrierungen, was einem Jahreszuwachs von 67 Prozent entspricht. Der stärkste Wachstumsschub fiel mit dem Durchbruch von ChatGPT Mitte 2023 zusammen, als die Registrierungen innerhalb kurzer Zeit um 73 Prozent anstiegen.
Auch auf dem Aftermarket spiegelt sich die Nachfrage wider: Die öffentlich bekannten Domain-Verkäufe unter .ai lagen 2025 zwischen 27.000 und 350.000 US-Dollar, wobei law.ai den Spitzenpreis erzielte. Das zeigt, dass .ai nicht mehr als kurzfristiger Hype wahrgenommen wird, sondern als langfristiges Marken-Asset.
Für Unternehmen, die KI-gestützte Produkte oder Dienstleistungen anbieten, ist eine .ai-Domain ein starkes Differenzierungsmerkmal. Die Endung signalisiert Branchenzugehörigkeit und technologische Ausrichtung auf den ersten Blick. Da die attraktivsten Short-Domains bereits vergeben sind, lohnt es sich, jetzt nach passenden Varianten zu suchen. Über dogado lassen sich auch spezialisierte Endungen wie .ai registrieren und mit dem eigenen Hosting-Paket verbinden.
Domains als Vertrauensanker für KI-Systeme
Dieser Aspekt ist möglicherweise die tiefgreifendste Veränderung im Domain-Markt der letzten Jahre. KI-Systeme wie Google AI Overviews, ChatGPT oder Perplexity generieren Antworten auf Basis externer Quellen und entscheiden dabei eigenständig, welche Websites sie zitieren. Die Domain spielt in diesem Entscheidungsprozess eine zunehmend wichtige Rolle als Identifikationsmerkmal für die Herkunft und Vertrauenswürdigkeit von Informationen.
Technisch betrachtet bewerten KI-Systeme mehrere Signale, die direkt mit der Domain-Konfiguration zusammenhängen. HTTPS als verschlüsselte Verbindung ist längst Standard, aber darüber hinaus gewinnen DNSSEC (Domain Name System Security Extensions) und DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance) an Bedeutung. DNSSEC schützt vor DNS-Spoofing und stellt sicher, dass die DNS-Antworten authentisch sind. DMARC zusammen mit SPF und DKIM sichert die E-Mail-Kommunikation ab und signalisiert, dass die Domain professionell betrieben wird.
Der Global Domain Report 2026 hebt kritisch hervor, dass neue gTLDs bei der Adoption dieser Sicherheitsprotokolle noch deutlich hinter klassischen Endungen zurückliegen. Das ist ein konkreter Nachteil, wenn es darum geht, von KI-Systemen als vertrauenswürdige Quelle eingestuft zu werden.
Für Website-Betreiber leitet sich daraus eine klare Handlungsempfehlung ab: Die technische Konfiguration der eigenen Domain ist heute nicht mehr nur eine Sicherheitsfrage, sondern ein Sichtbarkeitsfaktor. Wer bei KI-generierten Antworten als Quelle erscheinen will, braucht eine sauber konfigurierte Domain mit aktiviertem DNSSEC, gültigem SSL-Zertifikat und korrekt eingerichtetem DMARC. Beim Webhosting von dogado sind SSL-Zertifikate inklusive, und die DNS-Verwaltung bietet die nötigen Einstellungsmöglichkeiten für DNSSEC und E-Mail-Authentifizierung.
DNS-Sicherheit: Aktuelle Bedrohungslage und Schutzmaßnahmen
Zwischen Dezember 2024 und November 2025 wurden rund 404.757 Domains als bösartig klassifiziert. Im Verhältnis zu den knapp 387 Millionen registrierten Domains ist das ein geringer Prozentsatz, aber die Auswirkungen einzelner Phishing- oder Malware-Domains können erheblich sein.
Rund 85 Prozent der identifizierten Missbrauchsfälle betreffen sogenannte maliciously registered Domains, also Adressen, die von Anfang an für betrügerische Zwecke registriert wurden. Nur 15 Prozent sind kompromittierte Domains, die eigentlich legitim betrieben werden und durch Sicherheitslücken missbraucht wurden.
Positiv zu vermerken ist die verbesserte Reaktionszeit: Bei bösartig registrierten Domains wurden im Beobachtungszeitraum durchschnittlich 91 Prozent der gemeldeten Fälle erfolgreich behoben, mehr als die Hälfte davon innerhalb von 24 Stunden. Als besonders saubere TLDs gelten unter anderem .com, .net, .org, .de und .ch.
Für den eigenen Schutz sind drei Maßnahmen essenziell: Ein aktuelles SSL-Zertifikat für die Website, korrekt konfigurierte E-Mail-Authentifizierung via SPF, DKIM und DMARC sowie die Aktivierung von DNSSEC für die eigene Domain. Diese Konfigurationen schützen nicht nur die eigenen Nutzer, sondern reduzieren auch das Risiko, dass die eigene Domain fälschlicherweise als unsicher eingestuft wird.
Markenschutz im Domain-Bereich: UDRP-Verfahren auf Rekordhoch
Die Anzahl der UDRP-Streitverfahren (Uniform Domain-Name Dispute-Resolution Policy) hat 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Die WIPO bearbeitete über 6.200 Fälle, wobei in 79 Prozent die Domain an den Markeninhaber übertragen wurde.
Bemerkenswert ist die Verschiebung bei den betroffenen Endungen: Während .com mit 5.713 Fällen erwartungsgemäß den Großteil ausmacht, sind zunehmend auch neue gTLDs wie .shop, .online oder .top Gegenstand von Markenstreitigkeiten. Das ist eine direkte Konsequenz der wachsenden Bedeutung dieser Endungen im Mainstream.
Für Unternehmen ergibt sich daraus eine konkrete Notwendigkeit: Wer eine eingetragene Marke führt, sollte die wichtigsten Markennamen und Keywords nicht nur unter .com und der nationalen Länderdomain registrieren, sondern auch unter den relevantesten neuen gTLDs defensiv absichern. Die Kosten für präventive Registrierungen sind dabei in der Regel deutlich geringer als ein UDRP-Verfahren. Über dogado lassen sich mehrere Domains unter verschiedenen Endungen zentral verwalten, was die defensive Registrierung und Pflege erheblich vereinfacht.
Strategische Handlungsempfehlungen für 2026
Aus den beschriebenen Entwicklungen lassen sich konkrete Maßnahmen ableiten, die 2026 Priorität haben sollten.
Die eigene Domain-Strategie sollte über die Primärdomain hinausgedacht werden. Neben der Hauptendung ist es sinnvoll, relevante Varianten unter neuen gTLDs und Länderdomains zu sichern. Wer international agiert, sollte .com als Basis nutzen; wer primär regional arbeitet, fährt mit der passenden ccTLD besser. Die Domain-Registrierung bei dogado deckt eine breite Auswahl an Endungen ab und ermöglicht die zentrale Verwaltung des gesamten Domain-Portfolios.
Technische Sicherheitsstandards sind nicht optional. HTTPS, DNSSEC und DMARC gehören zur Grundausstattung jeder professionellen Domain-Konfiguration. Das Webhosting bei dogado bietet die technische Infrastruktur, um diese Protokolle korrekt einzurichten, inklusive SSL-Zertifikaten und DNS-Management.
Wer ein neues Projekt startet, sollte die Domain-Wahl nicht isoliert betrachten. Die Endung, der Domainname selbst, die technische Konfiguration und das dahinterliegende Hosting bilden ein Gesamtsystem. Mit dem WordPress Hosting oder dem Homepage-Baukasten von dogado lässt sich dieses System aus einer Hand aufsetzen, von der Domain-Registrierung über das Hosting bis zur fertigen Website.
Für die Sichtbarkeit in Suchmaschinen und KI-Systemen gilt: Eine technisch saubere Domain ist die Voraussetzung, aber nicht hinreichend. Content-Qualität, strukturierte Daten und eine durchdachte SEO-Strategie entscheiden darüber, ob eine Website als vertrauenswürdige Quelle wahrgenommen wird. Die SEO-Dienstleistungen von dogado unterstützen dabei, die eigene Domain nicht nur technisch, sondern auch inhaltlich optimal aufzustellen.
Sichere deinen Firmennamen: Mit dogado zur perfekten Domain
Der richtige Firmenname ist deine Markenidentität – die passende Domain macht ihn digital wirksam. Bei dogado reservierst du nicht nur einen Namen, sondern die technische Grundlage für deinen Online-Erfolg. Mit professioneller E-Mail, optimiertem Hosting und persönlicher Unterstützung starten wir deine digitale Präsenz.