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  • Warum dogado?

Datenschutz ist in aller Munde. Und das ist auch gut so. Wir legen auf Datensicherheit höchste Priorität. Schließlich halten wir mit der dogado Gruppe mehr als 900.000 Verträge –Tendenz steigend. Uns vertrauen über 260.000 Kunden ihre Daten an. Dieser enormen Verantwortung sind wir uns selbstverständlich bewusst:

Wir haben ein ganzes Team für Datensicherheit im Hause. Darin ist Maike Schimko unsere Datenschutzbeauftrage.

Zum Anlass des Europäischen Datenschutz-Tages am 28. Januar hat sie uns erklärt, warum jeder ihrer Tage anders ist, sie viel mehr verstehen muss als Gesetzestexte und warum man für erfolgreichen Datenschutz nie auf der Stelle stehenbleiben darf.

Hallo Maike, wir bei dogado gehen doch immer sehr sorgfältig mit unseren Kundendaten und behüten sie gut. Ist es nicht langweilig bei uns Datenschutzbeauftrage zu sein?

(Lacht) Es stimmt zwar, dass wir das tun. Aber meine Tage sind ganz und gar nicht langweilig. Im Gegenteil: Jeder Tag sieht anders aus. Aus sämtlichen Teams heraus bekomme ich jeden Tag neue Fragen gestellt. Die beantworte ich so schnell es mir möglich ist, denn häufig können Kollegen gar nicht weiterarbeiten bis sichergestellt ist, dass wir korrekt mit dem Thema Datenschutz umgehen. Außerdem berate, prüfe und schule ich die Kollegen regelmäßig oder ich schreibe Stellungnahmen zu komplizierteren Themen – damit die Geschäftsleitung Entscheidungen treffen kann.

Du bekommst tatsächlich Fragen aus allen Teams?

Ja – vom Marketing-Team bis zur Technik. Aber das ist genau das, was mir liegt: Ich arbeite seit Beginn an mit der gesamten dogado-Mannschaft zusammen und bin in fast jedes aktuelle Projekt involviert. Dadurch lerne ich, was in anderen Gebieten aktuelle Themen sind und das ist nicht schlecht für ein breites Allgemeinwissen. Die Aufgabe ist allerdings auch anspruchsvoll: ich muss fachlich immer auf dem neuesten Stand sein, beispielsweise bei Gesetzesänderungen, gerichtlichen Entscheidungen oder Trends bei den Aufsichtsbehörden.

Das klingt tatsächlich anspruchsvoll. Wieso kennst du dich denn überhaupt so gut mit dem Thema Datenschutz aus?

Ich habe an der Universität Leipzig Rechtswissenschaften mit dem Schwerpunkt Medienrecht studiert. Medienrecht beinhaltet Datenschutzrecht und das Thema meiner Prüfungsseminararbeit war – tadaa – die DSGVO. Spannend finde ich an dem Thema, dass man eigentlich zu allen Fachbereichen eine Verknüpfung hat und mit jedem ins Gespräch kommt. Dadurch ist das Thema gar nicht so trocken, wie viele immer denken. Im Anschluss an mein Studium habe ich mein juristisches Referendariat absolviert und mich dann in die Arbeitswelt gestürzt. Ich habe viele Erfahrungen in der IT-Welt gesammelt und mich wieder dem Datenschutz gewidmet - erst als externe Datenschutzbeauftragte und dann als Konzern-Datenschutzbeauftragte.

Jetzt bist Du in einem IT-Unternehmen, das zudem sehr viele Kundendaten verantwortet. Ist das besonders anspruchsvoll?

Wir verwalten in der dogado-Gruppe (dogado, alfahosting, Busymouse, checkdomain, easyname und Profihost) mehr als 900.000 Kundenverträge und die Zahl steigt kontinuierlich. Wir sind uns dieser enormen Verantwortung natürlich bewusst und werden ihr auch gerecht. Dabei verbleiben wir nicht im Status Quo, sondern verbessern uns stetig. Spätestens seit dem Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) im Jahr 2018 liegt der Fokus der Öffentlichkeit und jedes einzelnen Nutzers auf diesem Thema. So auch der Fokus unserer Kunden. Keine Berufsgruppe kann sich der Digitalisierung entziehen. Entsprechend vielseitig ist unser Kundenspektrum und entsprechend vielseitig sind auch die uns anvertrauten Daten. Unsere Kunden sind sensibilisiert für die Gefahren mangelnder Datensicherheit und Datenmissbrauch. Sie berücksichtigen daher Datenschutz-Fragen in der Wahl ihres Dienstleisters.

Der Schutz personenbezogener Daten hat für die dogado-Gruppe einen entsprechend hohen Stellenwert und ist Grundvoraussetzung für unsere Geschäftsfähigkeit. Unsere Produkte und Services entsprechen daher den hohen deutschen und europäischen Datenschutzstandards.

Unser Anspruch ist es, den Datenschutz über die gesamte Unternehmensgruppe jederzeit sicherzustellen und in unseren Systemen und Prozessen zu verankern. Unser Team Informationssicherheit und Unternehmensgruppendatenschutz wirken auf die Einhaltung eines gruppenweit einheitlichen Vorgehens hin.

Datenschutz ist also ein Thema, das wirklich in jeden Unternehmensbereich greift. Was haben wir konkret in der Vergangenheit für den Schutz der Daten unserer Kunden getan?

Wir haben ein eigenes Team aufgebaut und viele Instrumente entwickelt.

Wir haben die Richtlinie und die Prozesse zum Datenschutz verständlicher und transparenter gemacht. Unsere Mitarbeiter werden regelmäßig zu den datenschutzrechtlichen Vorgängen geschult und getestet. Kundenanfragen mit Datenschutzbezug werden von geschulten Mitarbeitern in enger Abstimmung mit unserem Team für Informationssicherheit bearbeitet.

Sollte es zu Vorfällen kommen oder bemerken wir Schwächen in unserem Konzept, reagieren wir gruppenintern ggf. mit der Anpassung von Richtlinien und Sensibilisierungsmaßnahmen für die entsprechenden Mitarbeiter. Selbstverständlich haben unsere Mitarbeiter außerdem die Möglichkeit sich vertraulich an mich zu wenden, um datenschutzrelevante Fragen zu besprechen, welche sich im Rahmen ihrer Tätigkeit stellen.

Zur Überwachung der Wirksamkeit der Maßnahmen machen wir auch anlassbezogene Datenschutzkontrollen. Außerdem sind wir bei der Auswahl und Sicherstellung des Datenschutzes bei Dienstleistern involviert.

Und was habt ihr für 2021 geplant?

Insgesamt sind wir in Sachen Datenschutz heute schon sehr stabil aufgestellt. Wir haben dennoch zahlreiche Projekte vor der Brust, um Prozesse zu vereinfachen oder den Komfort für unsere Kunden im Umgang mit ihren privaten Daten zu erhöhen.

Liebe Maike, vielen Dank für diesen interessanten Einblick in deine Arbeit!

Du bist überzeugt, dass wir das Thema Datenschutz sehr ernst nehmen? Wunderbar! Dann schau doch mal, ob wir dich mit unseren Produkten auch überzeugen können.

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