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Kater Bobby im Wahlkampf - Die Geschichte von Kater Bobby und warum du den Namen deines Haustieres nicht als Passwort nutzen solltest. Kater Bobby ist nicht irgendein Kater – Nein, Bobby ist voll im Bundestagswahlkampf. In einem Wahlbezirk in Brandenburg hat der Kater es auf den Stimmzettel geschafft. Naja, ganz gewollt war das nicht, weder von Bobby, noch von seinem Besitzer.

Inhaltsverzeichnis

Das Missverständnis – Oder: Gib dein Passwort niemals weiter

Ein parteiloser Direktkandidat aus einer brandenburgischen Gemeinde zieht zusammen mit seinem Kater Bobby in den Wahlkampf. Allerdings war das ein Versehen! Der Kandidat sollte ein Kennwort angeben, er nannte prompt „Bobby“ und niemand hinterfragte dies. Ob „Kennwort“ in diesem Zusammenhang die richtige Bezeichnung ist, sei auch mal dahingestellt. 
Denn solch ein Kennwort sollen parteilose Einzelbewerber für eine Kandidatur angeben, um sich und ihre Standpunkte näher zu beschreiben, sodass die Wähler eine gewisse Richtung erkennen können. Während andere Kandidaten ihre Absichten beschrieben mit Bezeichnungen wie „Tierschutz“ oder „Klimaschutz“, dachte der besagte Kandidat allerdings, es sei ein Kennwort bzw. Passwort gefordert, mit dem er sich ausweisen könne, zum Beispiel bei telefonischen Anfragen. Ups! 
So schnell kann ein Passwort an Unbefugte geraten. Denn für eine Änderung war es zu spät – „Bobby“ steht auf den Wahlzetteln zur Bundestagswahl und ganz Deutschland lacht darüber. So leichtsinnig wird dieser Abgeordnete sicherlich nie wieder sein Passwort preisgeben und hoffentlich hat er es in sämtlichen Konten geändert, um es vor Hackern zu schützen.

Kennwörter als Internetuser

Aber wie geht das denn nun besser mit den Passwörtern? Um Passwörter und Kennwörter kommst du heutzutage nicht mehr drum herum. Onlineshopping, Social Media, Online-Banking, fast alle verlangen eine Registrierung für ein Sicherheitssystem – nur die richtige Kombi aus Benutzername oder E-Mail-Adresse" provider="page">Mailadresse und Passwort gewährt den Eintritt. Schließlich sind sensible Daten im Spiel. Teilweise gibt es auch schon die Möglichkeit seinen Zugang durch eine Zweistufige-Authentifizierung zu schützen. 
Trotzdem ist und bleibt der Mensch von Grund auf bequem, so auch bei seinen Passwörtern: Ein Passwort für zig verschiedene Konten und Zugänge sollte doch reichen, vom E-Mail-Postfach bis hin zum Onlinebanking, oder? – NEIN!! Hinzu kommt noch, dass dieses Kennwort dann meist auch schlecht gewählt und viel zu einfach ist.  Das ist ein gefundenes Fressen für Hacker. Deshalb geben wir dir Tipps, wie du sichere Passwörter erstellst und deine Daten damit vor Angreifern schützt.

Das A und O für Passwortsicherheit

Das solltest du als Internetnutzer für dein Kennwort beachten: 

  1. Nutze Kleinbuchstaben und Großbuchstaben
  2. Es sollte mindestens 8 Zeichen lang sein
  3. Nutze Sonderzeichen und Zahlen 
  4. Es sollte nicht im Wörterbuch vorkommen
  5. Vermische alle Zeichen miteinander (Nicht einfach Ziffern und Sonderzeichen vorne und hinten anhängen)
  6. Nutze für jeden Zugang ein anderes Passwort
  7. Je länger das Passwort, desto sicherer ist es

Hilfsmittel für ein sicheres Passwort

Passwörter erstellen – voll kompliziert?

Mittlerweile gibt es viele Hilfsmittel, um deine Passwörter zu organisieren und erstellen. Es gibt spezielle Passwortgeneratoren, die dir dabei helfen. Ein Passwortgenerator generiert per Zufallsprinzip völlig unabhängige zufällige Zeichenkombinationen für jeden deiner Zugänge, sodass die Abfolge beliebig ist. So bist du gegen Angriffe von Kriminellen gewappnet.

Wie Passwörter merken?

Wenn du also für all deine Konten sichere Kennwörter erstellst, musst du dir aber nun auch all diese komplexen Zeichenabfolgen merken. Quatsch! Auch dafür gibt es Tools, welche die Aufgabe für dich übernehmen. Ein Passwortmanager kann dir dabei helfen diese zu verwalten. Das Programm speichert deine Zugangsdaten in einer Datenbank. Wenn du dich dann irgendwo einloggen möchtest, weiß das Programm welche Daten nötig sind. Du kannst sie dann kopieren und einfügen oder sie lassen sich automatisch übertragen. 
 

Wie sicher ist so ein Passwort-Manager?

Es heißt schließlich immer, man solle seine Zugangsdaten nirgends notieren, geschweige denn speichern. Ja, richtig! Aber ein solcher Passwort-Manager besitzt auf mehreren Ebenen Verschlüsselungen, sodass nur mit Hilfe deines extra starken Master-Passwortes die Daten entschlüsselt werden. Das heißt, du benötigst ein einziges Passwort und musst dir dieses merken und sicher verwahren, um an all deine Kennwörter zu gelangen. Dafür solltest du dir natürlich mit Hilfe der oben genannten Kriterien ein besonders komplexes Master-Passwort generieren. 
Damit Hacker aber nun nicht einfach nur ein Passwort knacken müssen, um an all deine Login-Daten zu gelangen, sind die meisten Passwort-Manager mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung gesichert. So kommt neben dem Passwort beispielsweise eine Schlüsseldatei zum Einsatz, die auf einem physischen Speicher liegt. Der Manager funktioniert nur mit beiden Komponenten. 
That’s it!

Und die Moral von der Geschicht:
Nutze die Tools,
aber dein Kätzchen nicht!

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