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Was bringt mir ein Blog auf meiner Website?
Was bringt mir ein Blog auf meiner Website?

Der Anfang des Bloggings

Ein Blog ist eine journalistische Webseite. Der Begriff Blog ist eine Zusammensetzung aus den Wörtern Web (engl. für Netz) und Logbook (engl. Für Logbuch). Aus Weblog wurde Blog. Der Blog war das Kommunikationsmittel der ersten unabhängigen Journalisten. Das Content Management System WordPress war die erste weitverbreitete Blogsoftware. Mit ihr war es erstmals möglich, eine einfache Webseite ohne Programmierkenntnisse zu erstellen. Das kam den Textern und Journalisten gerade recht. Bis heute werden 95 Prozent aller Blogs in WordPress geschrieben. Der Blog hat also einen journalistischen Ursprung.

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Die Standard-Elemente eines Blogs

Der Post (Artikel, Eintrag) ist natürlich das Basiselement. Das ist der Text. Er gliedert sich wie jeder Text in Überschrift, Textabsatz und optional einem Titelbild. Unter dem Artikel ist Platz für Kommentare von Lesern. Oft haben Blogs rechts eine schmale Spalte für Navigationslinks, auch Blogroll genannt. Das ist eine Art Inhaltsverzeichnis zu anderen Blogartikeln des Autors. Ist der Blog sehr umfangreich, sind die Links in Themengruppen unterteilt oder gefiltert. Manchmal gibt es darunter auch eine Tag-Cloud. Diese sind aber etwas aus der Mode gekommen. Eine Tag-Cloud ist eine Begriffssammlung, bei der die oft genannten Begriffe größer dargestellt werden. Die Kommentare kann der Blogbetreiber gleich veröffentlichen oder erst nach seiner Freigabe. Damit verhindert man Spam-Kommentare und verbale Entgleisungen auf dem eigenen Blog.

Die Vorteile eines Blogs auf deiner Website

Ein Blog ist eine Seite deiner Website. Du musst dich nicht als Blogger fühlen, um einen Blog einzurichten. Jeder Unternehmer kann einen Blog betreiben. Unternehmensblogs oder Corporate Blogs sind üblich. Sie haben natürlich andere Inhalte als der eines Profi-Bloggers mit hohem journalistischem Anspruch.

In Unternehmensblogs werden meistens Neuigkeiten aus der Firma veröffentlicht. Die Newsmeldungen berichten zum Beispiel über neue Mitarbeiter, ein neues Produkt, bevorstehende Veranstaltungstermine, Messen und Presseberichte. So kannst du das auch machen.

Fachartikel verbessern das Ranking

Noch besser ist es, du veröffentlichst in deinem Blog auch Fachartikel zu Themen mit aktueller Relevanz. Das ist nämlich hochwertiger Content, der deine Position in den Suchergebnissen positiv beeinflussen kann. Unternehmen lassen Blogs zu bestimmten Themen und Schlüsselwörtern schreiben, damit sie in den Suchergebnissen besser ranken. Außerdem positionierst du dich als Fachmann/Fachfrau, was das Vertrauen in dein Angebot stärkt. Guter, hochwertiger Content hat noch einen anderen positiven Effekt: Backlinks. Texte mit wertvoller Information werden öfter verlinkt. Und natürliche Backlinks sind gut für dein Suchmaschinen-Ranking. Es ist sicher eine gute Idee, hochwertige Informationen von eher werblichen Meldungen im Blog zu trennen. Sortiere deine Texte einfach in verschiedene Kategorien, dann kann der Besucher entscheiden, welche Beiträge er lesen will.

Auch regelmäßig wenig hilft viel

Wenn du dich entschließt, einen Blog auf deiner Website einzusetzen, muss du ihn auch pflegen und regelmäßig etwas veröffentlichen. Ein Blog mit stetig aktualisierten Einträgen hinterlässt einen guten Eindruck bei deinen Besuchern. Sie erfahren mehr über dich und deine Firma. Sie lernen dich und deine Firma besser kennen. Das schafft Vertrauen im anonymen Internet. Und sie können sich besser ein Urteil bilden. Kleine, aber regelmäßige Aktivitätsberichte machen deine Seite lebendig. Es müssen nicht unbedingt aufwendige Fachartikel sein.

Vermeide eine werbliche Sprache im Blog. Versuche immer sachliche Information anzubieten, die dem Kunden nutzt. Der User weiß, dass man auf der eigenen Firmenseite einen Corporate Blog betreibt und hat andere Erwartungen als an einen freien journalistischen Blog.

Ist ein Corporate Blog gut für das Suchmaschinenranking?

Darüber gibt es geteilte Meinungen. Wenn überhaupt, dann nur, wenn er lange und hochwertige Artikel zu Fachthemen enthält. Haben die Artikel jedoch keinen besonderen aktuellen Bezug, stellt sich die Frage, ob der Content auf einer anderen Webseite nicht besser aufgehoben ist. Denn ein Blog ist chronologisch und Blogposts haben immer ein Datum. Je mehr Meldungen du schreibst, desto schneller rutscht dein guter Content weiter nach hinten und landet schließlich im Blogarchiv.

Außerdem wird ein hochwertiger, zwei Jahre alter Fachbeitrag schon aufgrund des Alters weniger angeklickt, obwohl das Thema vielleicht noch aktuell ist. Das Wesen eines Blogs ist der starke chronologische Aktualitätsbezug. Ein Logbuch im ursprünglichen Sinne ist ein Tagebuch für Schiffskapitäne.

Dein Blog, die Basis für Social Media

Hast du einen Redaktionsplan für die nächsten Blogartikel erstellt, enthält er gleichzeitig auch die wichtigsten Inhalte für deine Social-Media-Kanäle, nur etwas ausführlicher. Nimm einfach ein Textauszug aus deinem Blog, schreibe ihn etwas um und verwende den Text für Facebook, Xing oder LinkedIn. Übrigens, es gibt auch Software dafür, die das automatisiert für dich ausführt. So erhöhst du die Reichweite deiner Themen und die Zugriffe auf deine Website. Interessenten deiner Social-Media-Posts werden hoffentlich mehr über deine Artikel wissen wollen und klicken in den verlinkten Blogbeitrag. Achte bei inhaltsreichen Blogbeiträgen darauf, dass der Inhalt die Texte auf deiner Website ergänzt und sie nicht doppelt. Ein Link zu der Webseite mit ähnlichem Thema ist optimal. Jede Seite kann nur für ein Keyword ranken. Sonst ist das negativ für dein Suchmaschinenranking.

Die Nachteile eines Blogs

Ein aktueller Blog hat keine Nachteile. Höchstens die mitunter zeitraubende Content Erstellung und das Antworten auf Kommentare. Ja, ein Blog macht leider Arbeit. In seltenen Fällen können dir dämliche Kommentare mal den Spaß verderben. Oder du bist vom Kommentar-Spam genervt. Zur Not schaltest du die Kommentare ab.

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