- Was ist WordPress
- Kostenloser WordPress Online Kurs
-
WordPress installieren
-
WordPress umziehen
-
Einführung in WordPress
-
WordPress Themes
-
WordPress Plugins
-
WordPress-Sicherheit
-
WordPress Tracking
-
WordPress SEO
-
Tipps für WordPress Blogger
- Datenschutz/DSGVO
- Link-Tipps
- Impressum
- WordPress Download
- WordPress-Tutorial als E-Book
Mit WordPress lassen sich über einen Internetbrowser Internetseiten erstellen. Das große Plus: du benötigst für die ersten Schritte weder Programmierkenntnisse noch Fähigkeiten in der grafischen Gestaltung. Mit WordPress erstellt du einfach und unkompliziert eine Internetseite. Das System besteht aus einem Front- und einem Backend. Das Frontend ist das, was deine Besucher von deiner Internetseite zu sehen bekommen. Im Backend verwaltest du die Inhalte und Funktionen deiner WordPress-Seite. Das Backend ist mit einem Passwort geschützt, so dass nur du Änderungen an deiner Seite vornehmen kannst.
Vor dem Einsatz musst du WordPress installieren, das gelingt meist vollautomatisch. Welche technischen Voraussetzungen deine Hosting-Umgebung dafür benötigt, kannst du im Artikel "Technische Voraussetzungen für WordPress" nachlesen. WordPress beruht auf dem OpenSource-Gedanken und ist kostenfrei (Quelle: Is WordPress Free? Yes and No — Here’s Why).
Wie stark ist WordPress verbreitet?
Durch seine hohe Benutzerfreundlichkeit und die kostenlose Bereitstellung der Software hat sich WordPress zum beliebtesten Content Management System (CMS) weltweit entwickelt. Laut einer Studie von W3Techs verwenden (Stand 2018) mehr als 30 Prozent aller Websites WordPress als CMS. Die folgende Grafik verdeutlicht, wie weit WordPress mittlerweile andere beliebte Content Management Systeme hinter sich gelassen hat:
Die blaue Linie in der Grafik zeigt den Verlauf der Suchanfrage "WordPress" weltweit und spiegelt das Interesse der Internetnutzer an diesem System wider. Während der Suchtrend bei anderen Systemen, wie etwa "Drupal", "Joomla!" oder "TYPO3" abnimmt, setzt sich WordPress immer weiter von seinen Marktbegleitern ab.
Ein weiterer Grund für die immer weiter wachsende Verbreitung von WordPress liegt in der stetigen Weiterentwicklung. In kurzen Abständen werden immer wieder Funktionen verbessert und neue Funktionen hinzugefügt, so dass sich WordPress kontinuierlich zu einem vollwertigen CMS entwickelt, während andere Systeme in ihrer Entwicklung stehen geblieben sind.
Plugins und Themes - ein erfolgreiches Konzept
WordPress-Themes
In WordPress werden Inhalte und Design klar voneinander getrennt. Mit sogenannten "Themes" kannst du in wenigen Schritten deine Internetseite mit einem völlig anderen Design versehen. Diese Design-Pakete kannst du im Backend einfach auswählen und installieren. Auch hier gibt es eine Vielzahl von freien "Themes", die du einfach kostenlos nutzen kannst. Bei der Erstinstallation wird das aktuelle Standard-Design von WordPress installiert. So kannst du im Handumdrehen professionelle Designs erstellen, ohne selbst gestalterisch tätig werden zu müssen. Damit lässt sich das Erscheinungsbild deiner gesamten Website mit nur wenigen Klicks grundlegend verändern.
WordPress-Plugins
Plugins sind kleine (oder auch größere) Programme, die deiner WordPress-Website weitere, fertige Funktionen hinzufügen. Die Plugins werden, ähnlich den Themes, über das Plugin-Verzeichnis mit wenigen Klicks installiert und aktiviert. So kannst du ohne Programmierkenntnisse einfach weitere Funktionen zu deinem Blog oder deiner Seite hinzufügen. Zur Zeit sind im WordPress-Plugin-Verzeichnis mehr als 64.000 Erweiterungen registriert. In unserem Artikel "WordPress-Plugins" findest Du alles Wissenswertes zu den Erweiterungen und eine Übersicht über die wichtigsten Plugins. Ein großer Vorteil ist, dass du auch ohne umfangreiche Programmierkenntnissen deine Website nach deinen Wünschen anpassen und erweitern kannst. Millionen von Nutzern weltweit profitieren täglich von der riesigen Auswahl an kostenlosen und kostenpflichtigen Erweiterungen. Die große Anzahl verfügbarer Plugins birgt allerdings auch Sicherheitsrisiken: Bei einem Supply-Chain-Angriff kaufte ein Unbekannter über 30 populäre WordPress-Plugins auf und versah diese später mit Hintertüren. Nutzer sollten daher bei der Plugin-Auswahl auf aktive Entwicklung und vertrauenswürdige Quellen achten. (Quelle: Über 30 WordPress-Plugins von Supply-Chain-Angriff betroffen)
Sicherheit
Sicherheit gehört zu den wichtigsten Aspekten beim Betrieb einer WordPress-Website. Halte den Core, Themes und Plugins regelmäßig aktuell, denn viele Angriffe nutzen bekannte Sicherheitslücken aus veralteter Software. Verwende starke Passwörter, Zwei-Faktor-Authentifizierung und beschränke Administrationsrechte auf notwendige Nutzer.
Regelmäßige Backups und ein zuverlässiges Hosting mit aktuellen PHP- und MySQL-Versionen reduzieren das Risiko eines Datenverlusts oder Ausfalls. Sicherheits-Plugins können das System zusätzlich härten, ersetzen aber keine grundlegenden Maßnahmen wie Updates und sichere Konfigurationen. Prüfe außerdem Dateiberechtigungen und setze SSL ein, damit Daten verschlüsselt übertragen werden.
Die WordPress-Geschichte
Abschließend möchten wir dir noch ein paar Fakten zur Entstehung von WordPress liefern. 2003 begann Matt Mullenweg und Mike Little mit der Entwicklung von WordPress. Auf Basis der bereits bestehenden Software b2/cafelog entwickelten Matt Mullenweg und Mike Little im Jahr 2003 die Open‑Source‑Software WordPress. (Quelle: About – WordPress.org ). Anfang 2005 hatte WordPress 12.126 Downloads, bis 1. März 2005 über 50.000 und etwa 100.000 bis Mitte/Ende März 2005. Mehrere Millionen kumulative Downloads wurden erst in späteren Jahren erreicht (z. B. >1,2 Mio bis 27. Okt. 2006). (Quelle: Releases – WordPress.org News (page with 1.5 release and download counts). Die WordPress-Fan-Gemeinde wuchs stetig an, durch die offene Software von WordPress waren Entwickler in der Lage den Kern der Anwendung weiterzuentwickeln. Neue Plugins und Designs wurden weltweit von Entwicklern und Designern veröffentlicht und trugen somit zum Riesenerfolg von WordPress bei. Mullenweg legte mit seiner Vision den Grundstein für ein System, das heute Millionen von Websites weltweit betreibt. Als Open Source Software steht der Quellcode jedem Entwickler zur Verfügung und kann frei modifiziert werden. Im April 2026 stellte Cloudflare mit EmDash ein alternatives Open-Source-CMS vor, das als konzeptioneller Nachfolger von WordPress konzipiert wurde und durch eine Plugin-Sandbox erhöhte Sicherheit bietet. Diese Entwicklung zeigt, dass WordPress trotz seiner Marktführerschaft zunehmend Konkurrenz durch moderne CMS-Alternativen erhält (Quelle: EmDash: Neuer WordPress-Rivale mit Plug-in-Sandbox).
Versionen
WordPress unterscheidet zwischen größeren Versionssprüngen, die neue Funktionen und Designänderungen bringen, und kleineren Wartungs- bzw. Sicherheitsupdates. Sicherheits- und Wartungs-Updates werden oft automatisch installiert, während Major-Releases vorab auf Kompatibilität mit Themes und Plugins geprüft werden sollten.
Behalte die Release-Notes im Blick, um mögliche Breaking Changes zu erkennen, und nutze Testumgebungen für größere Updates. Für Betreiber wichtiger Seiten kann es sinnvoll sein, automatische Updates selektiv zu konfigurieren und vor einem Major-Update ein vollständiges Backup anzulegen.
Der kommerzielle Zweig - Automattic
WordPress (das Open‑Source‑Projekt auf WordPress.org) wurde erstmals am 27. Mai 2003 veröffentlicht; WordPress.com (der gehostete Dienst, betrieben von Automattic) entstand 2005 — Automattic wurde am 20. Juni 2005 gegründet und WordPress.com ging öffentlich am 21. November 2005 an den Start. (Quelle: Automattic - Wikipedia). WordPress.org ist die Plattform für die freie Software, hier findest Du auch die aktuellsten Downloads und Updates. Mit Automattic gründete Mullenweg im Jahr 2005 ein Unternehmen, das mit WordPress.com eine Möglichkeit für die kostenfreie Installation eines WordPress-Blogs anbietet. Es entstehen erst Kosten, wenn man seine Seite mit einer Domain verbinden möchte oder den Support in Anspruch nimmt. Die Open Source Philosophie ermöglicht es einer weltweiten Community, aktiv an der Weiterentwicklung von WordPress mitzuwirken. Im Jahr 2005 legte Automattic den Grundstein für kommerzielle WordPress-Angebote und ergänzt seitdem das freie Ökosystem. Anfang 2026 führte WordPress.com als erster WordPress-Hosting-Anbieter einen offiziell unterstützten Connector für den KI-Assistenten Claude ein. Die KI-Integration wurde tief in Editor und Mediathek implementiert und ermöglicht es Nutzern, Layouts und Website-Inhalte per Sprachbefehl zu erstellen und zu ändern. (Quelle: WordPress.com führt offiziellen Claude-Connector ein (08.02.2026))
Kritik
Trotz seiner Verbreitung ist WordPress nicht die optimale Lösung für jede Anwendung; für sehr spezialisierte oder stark skalierende Projekte können maßgeschneiderte Systeme besser geeignet sein. Kritisiert werden außerdem die Abhängigkeit von vielen Drittanbieter-Plugins, die zu Kompatibilitätsproblemen und Sicherheitsrisiken führen können.
Gleichzeitig sorgt die große Entwickler- und Anwendergemeinschaft für schnelle Problemlösungen und zahlreiche Erweiterungen, weshalb viele Nachteile durch sorgfältige Auswahl und regelmäßige Wartung minimiert werden können. Entscheidend ist eine bewusste Auswahl von Themes und Plugins, Performance-Optimierung und ein strukturiertes Update- und Backup-Konzept.